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Der Strukturierte Dialog zwischen jungen Europäern und Entscheidungsträgern

Seit 2010 ermöglicht die EU jungen Menschen, Empfehlungen für die Jugendpolitik in Europa auszusprechen. Junge Europäer und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden zu bestimmten Themen befragt und diskutieren diese auf lokaler Ebene. Damit die Ergebnisse der Befragungen und Diskussionen schließlich in die europäische Jugendpolitik einfließen können, tragen die Jugendvertreter der verschiedenen Länder die Empfehlungen auf europäischen Jugendkonferenzen vor. Dort erarbeiten sie eine gemeinsame Stellungnahme.

Die EU bezieht diese Empfehlungen in ihre Jugendpolitik, die sogenannte EU Jugendstrategie, ein. So gelangen die an der Basis gesammelten Ideen an die Spitze der EU und wieder zurück. Denn die EU erwartet von den Mitgliedstaaten, dass sie die EU Jugendstrategie auf nationaler Ebene umsetzen.
Diese koordinierte Vorgehensweise bezeichnet man als „Strukturierten Dialog“. Sie ermöglicht jungen Menschen, sich an jugendpolitischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen.